Eine Schönheitsfarm zum Fürchten

Sventana-Schüler in Bornhöved führten ihr eigenes gruselig-komisches Musical auf

von Detlef Dreessen, 02.07.2018, Segeberger Zeitung

Bornhöved. Blut läuft aus den Mündern der Vampire, Skelette schauen aus dunklen Augenhöhlen, ein Totenkopf auf dem Klavier: Szenerie und Kostüme des neuen Musicals der Sventana-Schule hätten gruseln lassen können – wenn die 27 Schauspieler ihren Zuschauern nicht gleichzeitig ganz viel Spaß vermittelt hätten.

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Wesen aus der Unterwelt wie Skelette und Draculas boten singend und tanzend viel für die Augen und Ohren de Zuschauer beim neuen Musical der Svetana-Schulen“Finger weg von Villa Höllenstein. Bild von Detlef Dreessen

„Finger weg von Villa Höllenstein“ hieß das Stück, das Lehrerin Bettina Hennig mit ihren Schülern einstudiert hatte. Diesmal hatte sie den Kindern besonders viel Anteil am Schreiben des Drehbuchs gegeben. „Jeder konnte selbst überlegen, welchen Charakter er spielen wollte. Und im Laufe der Zeit hat es sich immer mehr entwickelt.“ So habe sie bei Probenbeginn selbst noch nicht gewusst, wie die Geschichte ausgehen wird.

Die Geschichte: Eine alte Villa soll verkauft und in eine Schönheitsfarm verwandelt werden. Das gefällt den dort lebenden Gespenstern gar nicht. Sie verbünden sich mit den Wesen der Unterwelt, was sich aber als Fehler herausstellt.

Die Rettung bringt am Ende das Jüngste der Gespenster, das sich mit der kleinen Tochter der Investorin befreundet und diese davor bewahrt, von den Wesen der Unterwelt gefressen zu werden. Schließlich einigen sich Gespenster und Investoren auf die Gründung einer gemeinsamen „Gru-ty“-Farm: Während die Eltern sich in der Beauty-Farm verwöhnen lassen, betreuen die Gespenster die Kinder mit allerlei Gruseleien.

Vielleicht auch weil die Schüler sich eingebracht haben, überzeugten sie nicht nur mit viel Spaß am Klamauk, sondern auch mit Tanz- und Gesangseinlagen. Eine Technikgruppe unterstützte mit Licht- und Soundeffekten. Für Live-Musikbegleitung sorgten Bettina Hennig am Flügel, ihre Kollegin Andrea Hartmann am Cello und Siebtklässler Fabian Hey am Schlagzeug. dsn

Am Drehbuch haben die Schüler mitgeschrieben

von Detlef Dreessen, 02.07.2018, Segeberger Zeitung

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